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27.04.2017

Familienunternehmer zu Trumps Steuerreform: Es wird Zeit, das deutsche steuerpolitische Koma zu beenden

Lutz Goebel: Es geht nicht länger um vermeintliche Steuergeschenke, sondern um knallharte Wettbewerbsnachteile

US-Präsident Donald Trump hat die Kernpunkte seiner geplanten Steuerreform vorgestellt. Unternehmen wie Privatpersonen sollen drastisch entlastet werden. Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Die amerikanischen Steuerpläne setzen Volkswirtschaften und Investitionsstandorte, die mit den USA im Wettbewerb stehen, unter massiven Druck. Hinzu kommt, dass die USA auch als Standort für energieintensive Industrien bereits erhebliche Wettbewerbsvorteile aufweisen. Das kann und muss thematisch im deutschen Wahlkampf aufgegriffen werden. Schluss mit der steuerpolitischen Zurückhaltung in Sachen Entlastung. Es geht nicht länger um vermeintliche Steuergeschenke, sondern um knallharte Wettbewerbsnachteile.“

12.04.2017

Familienunternehmer: Wo ist die Partei, die die hart arbeitenden Menschen entlastet?

Lutz Goebel: Statt die Wähler mit vermeintlichen Geschenken zu locken, die sie aber selber bezahlen müssen, sollte ihnen einfach ihr Geld gelassen werden

Die Arbeitnehmer in Deutschland müssen von ihrem Bruttogehalt so hohe Steuern und Sozialabgaben zahlen wie in kaum einem anderen Industrieland. Das belegen aktuelle Zahlen der OECD. So musste ein Angestellter mit Durchschnittsgehalt, unverheiratet und ohne Kind, im vergangenen Jahr rund 49 Prozent seines Einkommens an den Staat abführen. OECD-Durchschnitt sind 36 Prozent. Hinzu kommen Mehrwertsteuer, Ökosteuer, Rundfunkgebühr und andere Abgaben, die nicht in die Untersuchung eingeflossen sind.

20.03.2017

Familienunternehmer zum SPD-Parteitag: Payback time statt Umverteilungswahnsinn

Lutz Goebel: Solidaritätszuschlag auslaufen lassen und Beiträge für die Arbeitslosenversicherung senken

Gestern wurde Martin Schulz einstimmig zum Spitzenkandidaten der SPD für die Bundestagswahl im September gekürt. DIE FAMILIENUNTERNEHMEN beglückwünschen Herrn Schulz. Kritisch sieht Lutz Goebel, Präsident des Verbands, dass Martin Schulz die Genossen auf Umverteilung als Allheilmittel einschwöre. „Der SPD-Spitzenkandidat unterstellt den Menschen in Deutschland, nicht eigenständig mit ihrem hart erarbeiteten Geld umgehen zu können. Stattdessen sollen sie möglichst viel dem Staat abführen, der dann gönnerhaft umverteilt. Herr Schulz vergisst dabei, dass der Staat schon in Geld schwimmt.“

16.03.2017

Familienunternehmer: Grüne verkennen die Ursachen verfehlter Klimaschutzziele

Lutz Goebel: Klimaschutzziele werden verfehlt, weil zu viel grüne Politik gemacht wird und nicht zu wenig

Die Bundesregierung wird die gesteckten Klimaziele für die Jahre 2020 und 2030 wahrscheinlich nicht erreichen. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen hervor. Bis 2020 wollte Deutschland insgesamt eigentlich 40 Prozent weniger Treibhausgase emittieren als noch 1990. Der aktuelle Wert liegt laut der Studie bei 27,6 Prozent. Die Grünen sprechen von einem „Offenbarungseid für die Klimapolitik der Bundesregierung“. DIE FAMILIENUNTERNEHMER sagen: „Die Bundesregierung wird mit ihren Klimaschutzzielen voraussichtlich scheitern, weil zu viel grüne Politik gemacht wird und nicht zu wenig. Die Konzentration auf das grüne EEG-Projekt treibt die Kosten für die Bürger in die Höhe, spart beim CO2 aber viel zu wenig ein.“

14.03.2017

Familienunternehmer: Ministerin Zypries beweist Weitsicht im Steuerrecht

Lutz Goebel: Zukunftsfähigkeit und Wachstum dank gleicher Besteuerung von Fremd- und Eigenkapital

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries stellt am Donnerstag einen Zehn-Punkte-Plan zur Erneuerung der Wirtschaftspolitik vor, wie das Handelsblatt heute berichtet. „Frau Zypries hat den richtigen Grundgedanken, dass Wirtschaftswachstum die Voraussetzung ist, damit alle Arbeitnehmer am steigenden Wohlstand teilhaben. Leider bieten wichtige Themen des Zehn-Punkte-Plans wenig innovative Lösungen“, erklärt Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. So wird z. B. beklagt, dass 40 Prozent aller Deutschen kein Vermögen hätten. Als Lösung wird aber nur Umverteilung angeboten. Hier wäre es interessant gewesen, wie diese Menschen beispielsweise zu eigenem Wohneigentum gelangen könnten. Während im Bereich Arbeit und Soziales nichts Neues vorgetragen wird, steckt eine echte Überraschung im Steuerkapitel: Lobenswert ist aus Sicht der Familienunternehmer die Forderung von Frau Zypries nach mehr Finanzierungsneutralität.

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