Thema der Woche

Die Instrumentalisierung des Armuts- und Reichtumsberichts

 

Wer in der letzten Woche der Interpretation des Armuts- und Reichtumsberichts durch Arbeitsministerin Nahles gelauscht hat, hätte meinen können, dass es sich bei ihren Ausführungen um die Beschreibung eines Entwicklungslandes handle. So zeichnete sie ein düsteres Bild samt Spaltung der Gesellschaft, prekärer Lage und sinkender Reallöhnen. Eine Instrumentalisierung des Berichts, die nur dazu diente, genügend vermeintliche Munition für den Wahlkampf zu bekommen.

Doch nicht nur die Rekordbeschäftigung, die niedrige Arbeitslosenquote und steigende statt sinkende Löhne stehen diesem von der SPD gezeichneten Zerrbild entgegen, auch scheint die Einkommensmobilität der Arbeitnehmer nach oben zu funktionieren. Rund ein Drittel der im Niedriglohnsektor Beschäftigten findet innerhalb eines Jahres den Weg in die nächst höhere Einkommensklasse. Das ist eine gute Zahl, die es auszubauen gilt. Damit das gelingen kann, braucht es für Geringqualifizierte einen möglichst barrierefreien Weg in den Arbeitsmarkt. Dahingehend hat die SPD und ihr Spitzenkandidat programmatisch aber noch gar nichts anzubieten.

 

Presse

Aktuelle Meldungen

20.03.2017

Familienunternehmer zum SPD-Parteitag: Payback time statt Umverteilungswahnsinn

Lutz Goebel: Solidaritätszuschlag auslaufen lassen und Beiträge für die Arbeitslosenversicherung senken

Gestern wurde Martin Schulz einstimmig zum Spitzenkandidaten der SPD für die Bundestagswahl im September gekürt. DIE FAMILIENUNTERNEHMEN beglückwünschen Herrn Schulz. Kritisch sieht Lutz Goebel, Präsident des Verbands, dass Martin Schulz die Genossen auf Umverteilung als Allheilmittel einschwöre. „Der SPD-Spitzenkandidat unterstellt den Menschen in Deutschland, nicht eigenständig mit ihrem hart erarbeiteten Geld umgehen zu können. Stattdessen sollen sie möglichst viel dem Staat abführen, der dann gönnerhaft umverteilt. Herr Schulz vergisst dabei, dass der Staat schon in Geld schwimmt.“

 

Veranstaltungen

Mehr Wirtschaft wagen!

18.05.2017 - 19.05.2017 in Berlin

DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER gemeinsam im Dialog mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, dem FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner und weiteren Spitzenpolitikern. Hören Sie einen spannenden Vortrag des Erlebnis-Unternehmers Jochen Schweizer und erfahren Sie, wer in diesem Jahr den Preis der nächsten Generation erhalten wird.

 

Wahl 2017

Unsere Punkte - Für eine starke deutsche Wirtschaft

Die 180.000 Familienunternehmen in Deutschland mit ihren acht Millionen sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern stellen sich tagtäglich dem Wettbewerb. Sie brauchen exzellente Rahmenbedingungen, um die Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland hoch zu halten.

Es scheint jedoch, als ob manchen Politikern und Parteien angesichts konkurrierender politischer Ziele die Grundlagen erfolgreichen Unternehmertums aus dem Blick geraten sind. Dabei sind die strukturellen Herausforderungen groß und die politischen Aufgaben gewaltig. Die Fragen der Zukunft: Die sozialen Sicherungssysteme, die Herausforderungen des demografischen Wandels un der digitalen Revolution müssen zurück auf die politische Agenda.

 

 

Positionen

Flüchtlinge - wie schaffen wir die Integration?

2015 sind rund eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Auch wenn der Zustrom künftig geringer werden sollte, es werden auch in den nächsten Jahren Migranten kommen, die weder die deutsche Sprache beherrschen noch hier gängige Berufsqualifikationen mitbringen – insbesondere nicht für eine Industrie 4.0. Sprache und Qualifikation sind aber die Voraussetzung, um am Arbeitsprozess teilzunehmen. Arbeit bedeutet für Migranten zweierlei: Sie verdienen damit ihren eigenen Lebensunterhalt und werden erheblich schneller in unsere Gesellschaft integriert.

Wenn also Arbeit das wirkungsvollste Mittel für Integration ist, müssen wir die Frage beantworten: „Wie schaffen wir hunderttausende zusätzliche Arbeitsplätze?“

 

Partner

Familienvermögen: Neue Wege der Portfoliosteuerung

KPMG-Modell

Um Familienvermögen auch in komplexen Investitionsumfeldern transparent und nachhaltig steuern zu können, empfiehlt sich ein wertorientierter Entscheidungs- und Steuerungsansatz. Mit CEDA (Corporate Economic Decision Assessment) wendet KPMG ein Modell an, mit dem Family Officer, Vermögensverwalter und Familienunternehmer Risiko- und Chancenpotenziale sowie Wertentwicklungsszenarien bei Investitionsentscheidungen darstellen können.
Erfahren Sie hier mehr!

 

 

Veranstaltungen

Jahresprogramm 2017

Nicht verpassen! DER Pflichttermin für alle Familien- und jungen Unternehmer: „Mehr Wirtschaft wagen!“, die große politische Veranstaltung am 18. und 19. Mai 2017 in Berlin. Alle weiteren Veranstaltungs-Highlights finden Sie im PDF.

 

Europa

6 Punkte Plan für Europas Zukunft: Zurück zur Rechtsgemeinschaft

Die EU befindet sich in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen - Zeit für ein Umdenken. Wie nicht nur das britische Referendum gezeigt hat, misstrauen die Bürger der EU. Eine unbegründete Einmischung in viele Themen sowie das andauernde Biegen und Brechen von Regeln – auch in der Eurokrise - hat Vertrauen gekostet. Umso mehr gilt es, jetzt die EU auf Vordermann zu bringen. DIE FAMILIENUNTERNEHMER legen dazu einen 6 Punkte Plan vor.

 

 

Video

 

Aktuelles Thema

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