Digitalisierung

Wir müssen die Digitalisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft endlich offensiv angehen und gestalten. Falls uns dies nicht gelingt werden wir schon in einigen wenigen Jahren feststellen müssen, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit massiv gelitten hat. Damit dies nicht passiert, müssen die Rahmenbedingungen in Deutschland an die digitale Gesellschaft angepasst werden. Wir brauchen eine digitalisierte Verwaltung, Gigabitnetze, einen Neustart in der Bildungspolitik und digitalkompatible Gesetze.

 

Positionspapier

Wirtschaftspolitik in der Digitalen Gesellschaft

Wir sind in Deutschland in Sachen Digitalisierung zwar spät dran. Aber es ist noch nicht zu spät. Wir müssen diese große Chance und Herausforderung nur endlich aktiv annehmen. Leider hat die Politik bislang immer noch ein Umsetzungsproblem. Umso mehr müssen wir Unternehmer jetzt dafür kämpfen, die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sie eine sinnvolle Digitalisierung unserer Prozesse und Geschäftsmodelle nicht behindern. Hier bleibt noch viel zu tun: Der Breitbandausbau muss beschleunigt werden. Die Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung ist längst überfällig. Und unser Bildungssystem muss dringend an die neue Welt angepasst werden, z. B. mit der flächendeckenden Einführung eines Wahlpflichtfachs Informatik

 

Stellungnahme

Zum Grünbuch digitale Plattformen des BMWi

DIE JUNGEN UNTERNEHMER begrüßen es, dass sich das Bundeswirtschaftsministerium mit der wirtschaftlichen Bedeutung von digitalen Plattformen beschäftigt und zu seinen Überlegungen einen offenen Grünbuch-Prozess gestartet hat. Wir halten es für äußerst wichtig, dass Deutschland die große Chance und Herausforderung der Digitalisierung endlich aktiv angeht. Wir dürfen keineswegs den Fehler begehen, nur die Risiken in der Entwicklung zu sehen – sonst werden wir in einigen Jahren feststellen, dass wir von anderen Ländern bei der Digitalisierung überholt wurden. Essentiell ist es deswegen aus Sicht der jungen Unternehmer den Rechtsrahmen an die neuen technischen Möglichkeiten anzupassen, dass er weiterhin die ursprünglichen Ziele erfüllt. Der Schutz bestehender Geschäftsmodelle gegen technische Entwicklungen sollte dagegen kein Leitmotiv der Regulierung werden.

 

Umfrage Home Office

Home Office – fast jedes zweite Familienunternehmen bietet es an!

Über 40 Prozent der Familienunternehmer stellen ihren Mitarbeitern Home Office bereit. In der Mehrzahl der Fälle tun die Unternehmer dies, damit ihre Mitarbeiter Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können. Damit kommen die Unternehmer den Wünschen ihrer Beschäftigten entgegen. Doch nicht überall ist Home Office auch zu realisieren. Bei den Unternehmen, die ihren Mitarbeitern kein Home Office anbieten, lassen dies mehrheitlich die betrieblichen Abläufe nicht zu. Die Umfrageergebnisse machen deutlich, dass Home Office auch künftig eine freiwillige Leistung bleiben muss. Politische Forderungen nach einem Recht oder gar Rechtsanspruch auf Home Office gehen daher deutlich an der Realität in den Unternehmen vorbei.

 

Stellungnahme

Stellungnahme Unternehmensgründungen in Schleswig-Holstein

Gründer leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung. Sie führen neue Produkte zur Marktreife, entdecken neue Kundenbedürfnisse und verbessern Geschäftsabläufe. Unternehmensgründungen steigern damit die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, kurbeln das Wirtschaftswachstum an und schaffen neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Gerade für die Bewältigung disruptiver Veränderung, wie der Digitalisierung, sind Unternehmensgründungen unerlässlich. Durch diese können neue Geschäftsmodelle und Technologien erfunden und implementiert werden.

 

Positionspapier

Verbesserung der Rahmenbedingungen nötig

Die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahre stark gesunken. Ein insgesamt erschreckendes Signal, auch wenn die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt sicher einen Teil des Rückgangs erklärt. Denn wir brauchen in Deutschland Unternehmensgründer, die jetzt die Basis für die erfolgreichen Familienunternehmen der nächsten Generation legen. Wir brauchen Gründer, die mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft Innovation zur Marktreife bringen, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Damit dies möglich wird, muss die Politik die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in Deutschland verbessern. Ansatzpunkte hierfür finden sich im Positionspapier Unternehmensgründungen – vom Bürokratieabbau bis zu Änderungen im Steuerrecht. Es bleibt viel zu tun.

 

Stellungnahme

Zum Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (9. GWB-ÄndG)

DIE FAMILIENUNTERNEHMER teilen den Standpunkt der Bundesregierung, dass vor allem eine Anpassung des GWB an die veränderten Verhältnisse und Herausforderungen in einer sich weiter digitalisierenden Wirtschaft geboten ist.

 

21.09.2018

Familienunternehmer: 1 Jahr nach der Bundestagswahl ist von Aufbruch, Dynamik und Zusammenhalt nichts zu spüren

Reinhold von Eben-Worlée: Koalition beschäftigt sich nicht mit Zukunft Deutschlands

Am Montag vor einem Jahr haben die Deutschen gewählt. „1 Jahr nach der Bundestagswahl steht unser Land nicht besser da“, meint Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Die Koalition beschäftigt sich lieber mit Drohungen und Ultimaten gegeneinander als mit der Zukunft unseres Landes. Dabei verliert Deutschland jeden Tag an seiner Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den anderen Industrieländern. Digital werden wir von Ländern wie Estland weit abgehängt, Steuern kassiert nur noch Belgien mehr von seinen Bürgern und Betrieben und für Energie zahlen die Verbraucher in keinem anderen Land der EU mehr für ihre Kilowattstunde Strom als bei uns. Auch in China, in den USA und anderen direkten Wettbewerbern Deutschlands belastet der Staat seine Bürger und Unternehmen deutlich weniger. Wenn sich die Regierung nicht bald besinnt, riskiert sie unseren inneren Zusammenhalt.“

Thema der Woche

Für die Großen gedacht, den Kleinen geschadet

 

In nicht einmal 10 Tagen tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung auch in Deutschland in Kraft. Das bedeutet für Unternehmer einen extrem hohen Anpassungsstress. Einmal mehr werden uns erhebliche weitere Bürokratielasten auferlegt, für deren Bewältigung uns niemand Geld gibt. Es gibt hier aber noch eine Besonderheit: Wer sich als überfordert erweist bzw. zu langsam reagiert, findet sich mit erheblichen Bußgeld-Androhungen konfrontiert. Nach dem Bundesdatenschutzgesetz lag das maximale Bußgeld noch bei 300.000 Euro. Die Bußgeldvorschrift nach der EU-DSGVO beläuft sich auf 20 Mio. Euro oder wahlweise (der höhere Wert greift) 4 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes. Es ist hochgradig unfair, gerade eine so besonders anwenderfeindliche „Verordnung“ mit einem potentiell vernichtend hohen Sanktionsrahmen zu verbinden. Wir fordern Abmilderung und Aufschub.

 
 

Kontakt

Lenz

Leiter Haushaltspolitik und Digitalisierung

Justus Lenz
Tel. 030  300 65-443
Fax 030  300 65-390
 

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