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25.10.2018

Familienunternehmer zur Steuerschätzung: Eine Zeitenwende zeichnet sich ab

Reinhold von Eben-Worlée: „Die Regierung muss dies als erstes Warnsignal verstehen.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat heute das Ergebnis der Steuerschätzung vorgestellt. Gegenüber der Maischätzung steigen die Einnahmen um weitere 6,7 Milliarden.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Die Zeit der Selbstbeschau im huggeligen Steuerpolster ist für die Bundesregierung jetzt eindeutig vorbei. Nun gilt es für die Regierung, mit aktiver Politik den Wirtschaftsstandort auf schlechte Zeiten vorzubereiten. Wir haben den Zenit der Steuerzuwächse erreicht. Die Konjunktur wird etwas schwächer, deshalb sind große Steigerungen nicht mehr zu erwarten. Dies bedeutet de facto eine Stagnation der Steuereinnahmen.“
 
von Eben-Worlée weiter: „Schrumpfende Zuwachszahlen der Steuerschätzung sind ein erstes Warnsignal für eine Zeitenwende und klarer Arbeitsauftrag an die Bundesregierung: Sie muss jetzt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in den Blick nehmen, statt immer neue Belastungen draufzusatteln. Also: massive Bürokratieentlastung, schneller Ausbau der digitalen Infrastruktur, Stopp des Strompreisanstiegs, Reform der Unternehmenssteuern.“

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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