Erbschaftsteuer
 

Erbschaftsteuer

Die erbschaftsteuerliche Verschonung von Betriebsvermögen

Die Bundesverfassungsrichter haben in ihrem Urteil am 17. Dezember 2014 zurecht festgestellt: Familienunternehmen tragen im besonderen Maße zur Gesellschaft bei und sind daher schützenswert. Denn der Erhalt von Arbeitsplätzen wird vom Gericht als gewichtiger Gemeinwohlgrund anerkannt. Dass die Verschonung von Betriebsvermögen durch die Reform 2015/2016 im Wesentlichen bestehen bleibt, ist eine gute Nachricht vor allem für die vielen Arbeitnehmer, die in familiengeführten Betrieben beschäftigt sind. Positiv ist, dass auch der Gesetzgeber erkennt, dass Familienunternehmen eine spezielle Finanzierungsart der Kapitalbindung haben. Geld wird in Maschinen und Menschen gesteckt und somit fest im Betrieb angelegt. Gewinne werden reinvestiert. Auch die strukturelle Überbewertung von Unternehmen mit einem Kapitalisierungsfaktor von fast 18 wurde entschärft.

Dennoch bleibt das Gesetz eine Steuererhöhung und Mehrbelastung gerade für große Betriebe, obwohl sie für das Gros der Arbeitsplätze und Investitionen in Deutschland stehen. Das fängt bei der Bedarfsprüfung an, die ab einem Übertragungswert von 26 Millionen Euro anfällt und geht weiter bei der begrenzten Möglichkeit einer Stundung. Und auch für die kleineren Unternehmen kann es kostspielig werden, weil sogenanntes Verwaltungsvermögen für alle zu höheren Steuern führt. Praxisfreundlichere Lösungen wären wünschenswert gewesen. Denn Familienunternehmen stellen den wirtschaftlichen Motor, der nun durch die Erbschaftsteuerreform ins Stottern geraten kann. Insofern bedarf es weiterhin der Reduzierung substanzbesteuernder Elemente für Familienunternehmen.

 

Damit Erfolgsgeschichten weitergehen!

Erbschaftsteuer

Familienunternehmen sind der Schutzwall für unsere Wirtschaft und Arbeitsplätze...

...doch die ‪‎Erbschaftsteuer‬ droht diesen Schutzwall zu zerstören.

Wenn Familienunternehmen ihr Eigenkapital entzogen wird, sind sie abhängiger von Banken und den Finanzmärkten. Bei der nächsten Krise wird Deutschland dann wohl nicht mehr so glimpflich davonkommen.

 

Erbschaftsteuer

Die erbschaftsteuerliche Verschonung von Betriebsvermögen...

...sichert langfristig Arbeitsplätze

Familienunternehmen werden nur dann von der Erbschaftsteuer auf das Betriebsvermögen verschont, wenn die Erben mindestens fünf Jahre nach der Übergabe nachweislich die Arbeitsplätze in dem Betrieb erhalten. Dieses Prinzip Leistung für Gegenleistung hat sich bewährt: Selbst bei den jüngsten Konjunkturflauten hatte die deutsche Wirtschaft kaum mit steigender Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Das kann und wird aber nur so bleiben, wenn Familienunternehmen, die knapp 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Deutschland stellen, jetzt nicht unnötig angegriffen werden.

 
 
...festigt Deutschlands einzigartige Finanzierungs- und Unternehmenskultur

Für unsere Wirtschaftsstruktur mit einem stabilen Mittelstand beneidet uns so manch andere Nation. Das Erfolgsmodell Familienunternehmen basiert auf den hohen Eigenkapitalquoten, die unsere Betriebe unabhängig von Banken und dem Kapitalmarkt macht. Das ist ein entscheidender Unterschied zu anonymen Gesellschaften, die sich meist nur an der kurzfristige Rendite orientieren. Solch eine nachhaltige Finanzierungs- und Unternehmenskultur kann nur erhalten bleiben, wenn nicht zusätzliche Belastungen wie die Erbschaftsteuer an der Substanz der Familienunternehmen zehren.

 
 
...bewahrt regionale Wirtschaftsstrukturen

Familienunternehmen sind tief mit der Region verwurzelt. Viele Hidden Champions haben ihre Hauptzentralen an Orten, die weit entfernt von Finanz-, Handels und Logistikzentren sind. An diesen familiengeführten Betrieben hängt nicht nur eine Vielzahl an Zulieferern und Dienstleistern, sondern auch ein Großteil der Arbeits- und Ausbildungsplätze im ländlichen Raum. Das Fortbestehen von Familienunternehmen ist wichtig für die wirtschaftliche Perspektive ganzer Landstriche.

 
 

Zitat

Die Reform der Erbschaftsteuer darf nicht dazu führen, dass das Fundament eines Großteils der Arbeitsplätze in Deutschland nachhaltig geschwächt wird.

Michael Moritz | CatCap GmbH | Hamburg
Hamburger Abendblatt vom 09.05.2015

 

Weder Vermögenssteuer, noch Änderung der Erbschaftssteuerregelungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte auf den Familienunternehmer-Tagen 2013 klar, dass es mit ihr weder eine Vermögensteuer, noch eine Änderung der Erbschaftsteuerregelungen geben wird.

Hören Sie selbst:

Testimonial

Beschluss

Beschluss des Deutschen Bundestages

Hier finden Sie den Link zum Beschluss des Deutschen Bundestages zum Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vom 29.09.2016.

 

Urteil

Urteil des BVerfG

Hier finden Sie die Links zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.12.2014 sowie zu unserer Pressemitteilung zur Erbschaftsteuer.

 

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