Rhein-Zeitung BO

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"Es waren zwei verlorene Jahre"

Nicht nur BDI-Chef Russwurm greift Kanzler Scholz wegen der Konjunkturflaute frontal an – So reagiert die Bundesregierung

Wirtschaftsverbände in Deutschland gehen auf Konfrontationskurs zu Kanzler Olaf Scholz (SPD).

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht vom Fleck: Vor Kurzem senkten führende Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumserwartungen für dieses Jahr deutlich. Sie erwarten nur noch ein Wachstum von 0,1 Prozent – das bedeutet Stagnation. Es gebe Gegenwind für die Wirtschaft aus dem In- und Ausland, erklärten sie. "Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen." 2023 war die Wirtschaftsleistung sogar um 0,3 Prozent zurückgegangen.

In der Prognose der Institute hieß es, "fortwährende Unsicherheit" über die Wirtschaftspolitik belaste die Unternehmensinvestitionen. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands Die Familienunternehmer, sagte, dass jeden Tag Standortentscheidungen gegen Deutschland und gegen Europa getroffen würden. "Nur noch 25 Prozent der international tätigen Familienunternehmen ist bereit, in Deutschland zu investieren, weil die Standortbedingungen zu schlecht sind."

Der Artikel erschien am 4. April 2024 in der Rhein-Zeitung.


 
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