Europa

Europa ist mehr als die Summe seiner Mitgliedstaaten. Europas Stärke leitet sich aus seiner Vielfalt ab. Die politischen Erfolge und der ökonomische Wohlstand sind eng mit der Freiheit von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital verbunden. Europa darf die national gewählten Regierungen nicht aus der politischen Verantwortung entlassen. Risiko und Haftung müssen auch für Staaten gelten.

 

Europa

Europa braucht Marktwirtschaft und Wettbewerb

Euro-Rettung: Keine Stabilität ohne Haftung und Verantwortung

Die FAMILIENUNTERNEHMER setzen sich für einen dauerhaft stabilen Euro ein. Die Gemeinschaftswährung wird nur Bestand haben, wenn die Einheit von Risiko und Haftung wieder hergestellt wird. Europa ist stark genug für Wettbewerb und Marktwirtschaft. Permanente Transferzahlungen sind keine Lösung.

 
 
In Wahrheit eine Staatsschuldenkrise

Die Bedrohung Europas leitet sich aus den Schulden der Mitgliedstaaten ab. Falsche Wirtschaftspolitik und schlechte Regulierung schlagen sich in immer größeren Haushaltsdefiziten nieder. Wer die nationalen Regierungen gegen die Verträge aus der Verantwortung entlässt, schwächt Europa massiv.

 
 
Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Europa und vor allem der Euro kann nur funktionieren, wenn vertragliche Vereinbarungen eingehalten werden. Mit dem leichtfertigen Bruch der Verträge (Bail-Out-Verbot) und den kollektiv geduldeten Verstöße gegen die Maastricht-Kriterien hat die Politik ihre Glaubwürdigkeit in Europafragen verspielt. Regelgebunde Versprechen werden auch in Zukunft gebrochen. Unterschiedliche Zinsen schaffen Disziplin!

 
 
Was jetzt zu tun ist

Verschuldete Staaten müssen Banken stützen, weil diese Staatsanleihen unzuverlässiger Staaten in den Büchern haben. Ein irrsinnige Kreislauf, der nur durch eine marktbasierte Sanktionierung durchbrochen werden kann. Staatsanleihen müssen von Banken mit Eigenkapital unterlegt werden.

 
 

Pressemitteilungen

07.05.2012

Familienunternehmer zu Wahlen in Euro-Zone: Ohne Konsolidierung gewinnt Euro kein Vertrauen der Anleger

Lutz Goebel: Mehr Geld für Konjunkturprogramme lösen nur Strohfeuer aus – EZB-Aufgaben nicht ausweiten

DIE FAMILIENUNTERNEHMER sehen durch den Ausgang der Wahlen in Frankreich und Griechenland die Euro-Rettung erschwert. „Ohne eine konsequente Konsolidierung gewinnt der Euro kein Vertrauen bei den Anlegern. Sie müssen aber die immer neuen Schulden finanzieren – sonst geht es allen wie Griechenland. Der Ruf nach schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen ist wenig vertrauensbildend. Durch sie würden wieder nur Strohfeuer ausgelöst.

 

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