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12.04.2017

Familienunternehmer: Wo ist die Partei, die die hart arbeitenden Menschen entlastet?

Lutz Goebel: Statt die Wähler mit vermeintlichen Geschenken zu locken, die sie aber selber bezahlen müssen, sollte ihnen einfach ihr Geld gelassen werden

Die Arbeitnehmer in Deutschland müssen von ihrem Bruttogehalt so hohe Steuern und Sozialabgaben zahlen wie in kaum einem anderen Industrieland. Das belegen aktuelle Zahlen der OECD. So musste ein Angestellter mit Durchschnittsgehalt, unverheiratet und ohne Kind, im vergangenen Jahr rund 49 Prozent seines Einkommens an den Staat abführen. OECD-Durchschnitt sind 36 Prozent. Hinzu kommen Mehrwertsteuer, Ökosteuer, Rundfunkgebühr und andere Abgaben, die nicht in die Untersuchung eingeflossen sind.  
 
Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Statt über Steuererhöhungen und noch mehr Umverteilung zu diskutieren, sollten die Politiker im anstehenden Wahlkampf thematisieren, wie die Bürger und Betriebe in unserem Land entlastet werden können. Die Einnahmen der Rentenkasse sprudeln, doch statt die Rentenbeiträge für alle zu senken, wurde eifrig über die abschlagsfreie Rente mit 63 und die Mütterrente das Geld ausgegeben. Die Summen, die dank der hohen Beschäftigung in die Arbeitslosenversicherung fließen, sind gewaltig, doch statt die Beiträge zu senken, wird über Arbeitslosengeld Q und andere Geldverbrennungsmechanismen debattiert. Wo ist die Partei, die die hart arbeitenden Menschen entlastet? Wo ist die Partei, die z. B. den Solidaritätszuschlag tatsächlich auslaufen lässt?“
 
Goebel weiter: „Die hart arbeitende Mitte, von der vor allem der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz gerne redet, wird vom Staat geschröpft. Und bisher haben Martin Schulz und die Vertreter der großen Parteien für diese Menschen nichts im Angebot. Statt die Wähler mit vermeintlichen Geschenken zu locken, die sie aber selber bezahlen müssen, sollte ihnen einfach ihr Geld gelassen werden.“

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Klaus-Hubert Fugger
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