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06.07.2018

Familienunternehmer loben SPD-Vorstoß zum Einwanderungsgesetz

Reinhold von Eben-Worlée: Gesetz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels längst überfällig

Nach wochenlangem Tauziehen einigten sich CDU/CSU und SPD gestern auf einen Maßnahmenplan in der Migrationspolitik. Ein Einwanderungsgesetz soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Es ist gut, dass die SPD aufs Tempo drückt und den Asyl-Kompromiss von CDU und CSU um ein Einwanderungsgesetz ergänzt. Wichtig ist nun die konkrete Ausgestaltung. Ein Fachkräfte-Einwanderungsgesetz sollte bedarfsorientiert sein sowie ein Punktesystem beinhalten, das ausländische Arbeitnehmer in Kategorien wie Alter, Sprachkompetenz und Qualifikation einteilt. In jedem Fall sollte der Zuwanderer aber ein konkretes Arbeitsplatzangebot von einem seriösen Unternehmen vorweisen können, um einwandern zu dürfen. Wichtig ist, dass alle bestehenden Rechtsvorschriften zur Einwanderung übersichtlich zusammengefasst und somit bürokratische Hürden abgebaut werden.“

76 Prozent der Familienunternehmen wären laut einer Verbandsumfrage bereit, mehr qualifizierte ausländische Fachkräfte einzustellen, gäbe es ein eigenständiges Fachkräfte-Einwanderungsgesetz, das die Migrationsverfahren entbürokratisiert. „Ein solches hat uns die Koalition in Aussicht gestellt“, so von Eben-Worlée abschließend.
 
 
 

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

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