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11.02.2019

Familienunternehmer kritisieren Sozialreform der SPD

Reinhold von Eben-Worlée: „Das ist der Einstieg in die Wohlstandsspirale nach unten.“

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Mit dem Abschied von der Agenda 2010 verabschiedet sich der SPD-Vorstand von jeglichem ökonomischen Sachverstand. Die geplante Sozialstaatsreform ist eine naive Mischung aus sozialpolitischem „Wünsch-dir-was“ und kompletter Ignoranz der Finanzierungsfrage. Und dies bei abschwächender Konjunktur und damit sinkenden Steuereinahmen. Das ist der Einstieg in die Wohlstandsspirale – aber nach unten.“

„Der weitestgehende Verzicht auf Sanktionen sowie auf Prüfung der Bedürftigkeit rütteln an zentralen Sozialstaatsprinzipien wie „Fördern und Fordern“. Das Geld der Steuerzahler wird wenig zielgerichtet mit der Gießkanne verteilt. Vorhaben wie das neue „Bürgergeld“, die kürzlich vorgestellte „Respektrente“ sowie der längere Bezug von Arbeitslosengeld I stellen einen massiven Ausbau des Sozialstaates auf Kosten der zahlenden Mitte dar.“
 
„Die SPD scheint auf beiden Augen zu erblinden: Unsere Gesellschaft veraltet und hat jeden Beitragszahler bitter nötig, doch die SPD will Arbeitslose nun noch länger vom Arbeitsmarkt fernhalten. Das ist falsch und irrsinnig. Wir brauchen jeden Arbeitnehmer in Deutschland – und zwar nicht in den Fluren der Jobcenter, sondern in den Unternehmen, auf dem ersten Arbeitsmarkt.“
 
„Die staatliche Festlegung des Mindestlohns und die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen durch die Politik wäre das Ende der Tarifautonomie. Mit dem Fokus auf Staatswirtschaft und exzessiver Sozialpolitik wird der SPD aber nicht die Rückkehr zur Volkspartei gelingen. Um diese teure Politik für wenige Nutznießer zu finanzieren, müssen so gut wie alle Arbeitnehmer kräftig zahlen.“
 
 

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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