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19.12.2018

Familienunternehmer kritisieren Novelle der Außenwirtschaftsverordnung

Reinhold von Eben-Worlée: „Dies ist ein weiterer Baustein zunehmender staatlicher Industriepolitik.“

Die Bundesregierung verschärft die Regeln für die Übernahme deutscher Firmen durch Investoren aus Ländern außerhalb der EU. Für sensible Bereiche wird die Schwelle, ab der die Bundesregierung einen Anteilserwerb durch einen Investor prüfen kann, von derzeit 25 Prozent auf zehn Prozent gesenkt.

Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER:
„Diese erneute Verschärfung staatlicher Kontrolle von Teilverkäufen ist ein massiver Eingriff in die Eigentumsrechte von Unternehmern. Außerhalb enger, sicherheitsrelevanter Bereiche ist dies nicht zu rechtfertigen. Alles, was über die „sensible“ Infrastruktur hinausgeht, ist nicht Aufgabe des Staates. Schlüsseltechnologien gehören allein den Unternehmen, die sich diese erarbeitet haben, nicht dem Staat.“
 
 

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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