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28.01.2019

Familienunternehmer kritisieren massiv Kompromiss zum Kohleausstieg.

Reinhold von Eben-Worlée: „Auf produzierende Familienunternehmen kommen horrende Kosten zu.“

Der Plan zum Kohleausstieg liegt auf dem Tisch. Kosten-Nutzenrelation sowie Wettbewerbsfähigkeit der Industrie werden darin zu wenig beleuchtet.   Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Der so geplante Kohleausstieg wird die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Familienunternehmen im internationalen Wettbewerb massiv gefährden. Dieser politische Ausstieg aus der Kohle wird unsere Volkswirtschaft wahrscheinlich bis 2038 mit über 100 Mrd. Euro belasten. Jemand wird das bezahlen müssen – und dies werden nicht die Umweltverbände sein. Das Ärgerliche: Diese immens negativen Verwerfungen für unsere Volkswirtschaft hätten wir uns komplett sparen können. Denn der Emissionshandel hätte von ganz allein zum Kohleausstieg geführt - ohne dafür Unsummen an Steuergeldern zu verschwenden.“

Von Eben-Worlée: „Es ist ökonomischer Irrsinn, gigantische Summen an Steuergeldern in eine Branche zu pumpen, die ihre Klimaschutzziele auch so erreicht hätte. Direkt in den Klimaschutz investiert, wäre mit einem Bruchteil dieses Geldes unglaublich viel mehr zu erreichen. Politik und Umweltverbände aber jagen politischen Symbolen nach. Fundierte rationale Klimaschutzpolitik spielt keine Rolle mehr. Dies erfüllt mich mit tiefer Sorge.“

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Klaus-Hubert Fugger
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