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31.01.2019

Ordnungspolitischer Preis der Familienunternehmer an fünf Autoren der WirtschaftsWoche

Preisträger entlarven gefährliche Vorliebe zu staatlicher Industriepolitik von Erhards Nachfolger Peter Altmaier.

Zum zweiten Mal hat der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V. den mit 10.000 Euro dotierten „Ordnungspolitischen Preis“ verliehen. Die Jury aus Unternehmern sowie den Ökonomen Clemens Fuest (Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung) und Hennig Vöpel (Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts) kürte fünf Autoren für Ihren Artikel „Mit sichtbarer Hand“ zum Gewinner. Der gemeinsame Artikel erschien am 10. August 2018 in der WirtschaftsWoche.

Der „Ordnungspolitische Preis“ wird für eine Veröffentlichung verliehen, die eine politische Maßnahme oder Entwicklung der jüngeren Vergangenheit hinsichtlich ihrer ordnungspolitischen Auswirkungen beschreibt und analysiert – unabhängig davon, ob die Maßnahme positive oder negative ordnungspolitische Effekte ausgelöst hat.
 
Preisbegründung: Die diesjährigen Preisträger arbeiten sehr anschaulich den gefährlichen Richtungswechsel in der deutschen Wirtschaftspolitik hin zu mehr staatlicher Lenkung heraus. An Beispielen wie der Investitionskontrolle, praxisfernen politischen E-Mobilitätsprogrammen und subventionsgetriebener Energiepolitik ohne CO2-Einsparungen zeigen die Autoren auf, wie wenig Zutrauen diese Regierung zur Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen hat.
 
„Die Politik steht immer wieder aufs Neue vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen staatlicher Regulierung und freiheitlichem wirtschaftlichen Handeln zu finden“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, Präsident der FAMILIENUNTERNEHMER, anlässlich der Preisverleihung gestern Abend in Berlin. „Ordnungspolitik ist für uns hierbei der richtungsweisende Kompass. Besserwisserische Subventionspolitik des Staates hingegen zerdrückt die Innovationskraft mittelständischer Familienunternehmer.“
 
„Statt aber aus sehr teuren Fehlern – wie etwa der staatlichen Förderung der Solarbranche, die mittlerweile aus Deutschland wieder verschwundenen ist - zu lernen, setzt Wirtschaftsminister Altmaier auf lenkende Industriepolitik“, so von Eben-Worlée weiter. „Die Bundesregierung gibt damit immer mehr die Richtung unternehmerischen Handelns vor. Mit der Subventionsbrechstange zur enteilten Weltspitze aufschließen zu wollen - wie aktuell in der Künstlichen Intelligenz - könnte sich als ebensolcher Fehler erweisen. Fatalerweise aber ist vom Geist Ludwig Erhards im Wirtschaftsministerium derzeit wenig zu spüren.
 
 
Die Preisträger:
 
• SOPHIE CROCOLL studierte Kulturwirtschaft in Passau und Córdoba, ist Absolventin der Henri-Nannen-Schule. Sie kam 2018 zur WirtschaftsWoche (Wiwo), davor arbeitete sie im Wirtschaftsressort der SZ und war Redakteurin bei Bilanz.
 
• MALTE FISCHER ist Chefvolkswirt der Wiwo; studierte VWL an der Universität Bochum und arbeitete am Kieler Institut für Weltwirtschaft.
 
• ANGELA HENNERSDORF arbeitet seit 2000 bei der WiWo, derzeit als Redakteurin im Unternehmensressort. Zuvor war sie geschäftsführende Redakteurin von WiWo Online und drei Jahre US-Korrespondentin der Wiwo in New York.
 
• MAX HAERDER studierte Politikwissenschaft, VWL und Deutsche Literatur in Freiburg und Edinburgh. Seit 2010 ist er Hauptstadtkorrespondent der WiWo und seit Ende 2016 stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros.
 
• MARTIN SEIWERT ist Redakteur im Ressort Blickpunkte der Wiwo und verantwortete zuvor als deren New York-Korrespondent die Wirtschafts-, Börsen und Politikberichterstattung aus Nordamerika.
 
 
Die Jury:
• Reinhold von Eben-Worlée | Präsident DIE FAMILIENUNTERNEHMER
• Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest | Präsident des ifo-Instituts
• Dr. Paul-Bernhard Kallen | Vorstandsvorsitzender Burda Media Holding
• Michael Moritz | Vorsitzender Ordnungspolitische Kommission, DIE FAMILIENUNTERNEHMER
• Prof. Dr. Henning Vöpel | Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI)
 

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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