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14.12.2018

Familienunternehmer fordern engere EZB Statuten.

Reinhold von Eben-Worlée: „Die Euro-Zone ist kein Genlabor.“

Gestern kündigte die EZB an, das Anleihekaufprogramm zum Jahresende auslaufen zu lassen. Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: „Das angekündigte Ende des Anleihekaufprogramms ist ein Taschenspielertrick. Auf Jahre wird die EZB formal weiterhin brandgefährliche Staatsfinanzierung mit den bisher eingesammelten 2,6 Billion Euro betreiben.“

„Die jüngste Billigung der Anleihekäufe durch den EuGH ist der Beleg: Die einstmals gutgläubig formulierten EZB-Statuten in den Europäische Verträgen genügen weder den Anforderungen an eine stabilitätsorientierte Währungsunion noch an eine unpolitische Europäische Zentralbank“, so von Eben-Worlée. „Bundesregierung und Bundestag müssen endlich enger gefasste EZB Statuen einfordern.“
 
Von Eben-Worlée: „Deutschland muss jetzt Kante zeigen. Es muss eine Reform der EZB-Regulierung in den EU-Verträgen durchzusetzen. Dies muss im Europawahljahr 2019 auf die Agenda. Andernfalls mutiert die Euro-Zone wie ein Geschwür immer weiter zu einer kaum noch kontrollierbaren Schuldenunion, über deren Eindämmung oder Wucherung einige wenige Notenbanker nach nicht überprüfbaren Kriterien entscheiden.“
 

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
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