Arbeitsmarkt

 

Familienfreundlichkeit

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: flexible, individuelle statt starre, gesetzliche Lösungen

Reichte es früher oftmals aus, Mitarbeitern einen vernünftigen Lohn zu zahlen, werden Unternehmen heute mit einem ganzen Bündel an Forderungen seitens der Arbeitnehmer konfrontiert. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der zunehmende „Kampf“ um gut qualifizierte Mitarbeiter und die Attraktivitätssteigerung des eigenen Unternehmens führen dazu, dass viele Familienunternehmen den Wünschen ihrer Mitarbeiter entgegen kommen und entsprechende Maßnahmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten anbieten. Dabei sollte aber immer der Grundsatz gelten, dass individuelle und betriebsnahe Lösungen Vorrang vor starren gesetzlichen Regelungen haben müssen.

 

Stellungnahme

Zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Mit dem Referentenentwurf zur Familienpflegezeit will die Bundesregierung der erhöhten Zunahme beruflicher Auszeiten von Arbeitnehmern infolge der Pflege von Familienangehörigen gerecht werden. Dabei greift sie allerdings zum wiederholten Male tief in die Personalpolitik der Unternehmen ein. DIE FAMILIENUNTERNEHMER sprechen sich dagegen bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für individuelle betriebliche Lösungen statt starrer gesetzlicher Regelungen aus.

 

Stellungnahme

Zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz

„Starr“, „unflexibel“ und zu weit weg von der betrieblichen Realität! So könnte man den neuen Gesetzentwurf des Familienministeriums zum „Elterngeld Plus“ und zur „flexibleren Familienzeit“ umschreiben. Vor allem das Recht von Eltern, zwischen dem dritten und dem achten Lebensjahr des Kindes, Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers nehmen zu dürfen, birgt Sprengstoff für die Personalplanungen in den Unternehmen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann nur mit den Unternehmen gemacht werden, nicht gegen sie. DIE FAMILIENUNTERNEHMER sprechen sich deutlich für individuelle Lösungen in den Betrieben anstelle von komplizierten gesetzlichen Regelungen aus.“

 

 
 
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