Arbeitsmarkt

 

Umfrage Ausbildungsplätze

Ergebnisse der Mitgliederumfrage zum Thema Ausbildungsplätze

Laut einer Umfrage von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER wollen 88 Prozent unserer befragten Mitglieder die gleiche Anzahl an Ausbildungsplätzen oder mehr anbieten. Das ist die gute Nachricht. Allerdings gibt es auch schlechte Neuigkeiten.

Denn: 61 Prozent der 600 befragten Unternehmer beklagen sich über eine schlechte Vorbildung der Bewerber und 44 Prozent über gar keine Bewerber. Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, zum schlechten Bildungsstand der Bewerber: "Hier muss das Schulsystem umdenken und flächendeckend ein Schulfach Wirtschaft einführen".

 

Umfrage Fachkräfte

Fachkräftesuche breit gefächert!

Die Zeiten, in denen die Unternehmen ihre Arbeitskräfte mehrheitlich über die Bundesagentur für Arbeit suchen oder ausschließlich Stellenanzeigen in Printmedien schalten sind vorbei. Auch bei der Rekrutierung von Fachkräften hat die Digitalisierung in den Unternehmen Einzug gehalten. Längst werden dafür Online-Stellenbörsen oder die sozialen Netzwerke genutzt. Dennoch meldet noch mehr als jedes zweite Familienunternehmen freie Stellen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zufriedenheit mit deren Arbeit ist allerdings ausbaufähig. Lediglich die Schulnote „3,8“ wird für die Arbeit der BA vergeben.

 

Stellungnahme

Duale Ausbildung stärken, Unternehmertum fördern!

Der Antrag der CDU-Fraktion im Landtag Thüringen zum Thema „Duale Ausbildung stärken, Unternehmertum fördern!“ weist aus Sicht von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in die richtige Richtung. Die Implementierung von praktischer Berufsorientierung in die Lehrpläne der Schulen kann zu mehr Begeisterung für die duale Ausbildung bei den Schülern führen. Die Einführung eines flächendeckenden Schulfachs „Wirtschaft“ kann den Schülern zudem die Themen „Unternehmertum“, „Gründertum“ und „Selbständigkeit“ nahebringen und ihnen dabei nicht nur wirtschaftliches Grundwissen vermitteln, sondern perspektivisch auch Alternativen zum normalen Angestelltenverhältnis aufzeigen.

 

Fachkräftemangel

Alle vorhandenen Potenziale müssen genutzt werden

Die Wirtschaft brummt, doch aufgrund der demografischen Entwicklung gehen den Unternehmen zunehmend die Fachkräfte aus. Bereits heute haben viele Unternehmer offene Stellen in ihren Betrieben zu verzeichnen, die sie nicht besetzen können. Oftmals fehlt es an ausreichend qualifizierten Bewerbern. Im schlimmsten Fall ist die Ablehnung von Aufträgen die Folge. Dabei gibt es vielerlei Potenziale, die noch nicht ausreichend für den Arbeitsmarkt erschlossen sind. Hierzu gehören vor allem Frauen und ältere Arbeitnehmer. Zusätzlich bedarf es einer besseren Strategie, wie man ausländische Fachkräfte anwirbt und das Leistungsniveau im Bildungssystem so anhebt, dass es weniger Schulabgänger ohne Abschluss gibt.

 

Publikation

Jetzt mehr für Fachkräfte tun!

„Selbst ist der Unternehmer“ gilt als Motto für die Familienunternehmer bei der Rekrutierung von Fach- und Arbeitskräften. Dennoch gibt es zahlreiche Maßnahmen, die von der Politik in Angriff genommen werden können, um die Fachkräftegewinnung in den Unternehmen zu erleichtern. Die Kommission „Fachkräftesicherung“ der Familienunternehmer hat mit dem Zehn-Punkte-Programm „Jetzt mehr für Fachkräfte tun!“ Vorschläge erarbeitet, um hier zu Verbesserungen zu kommen.

 

 

ZEW Gutachten

Die große Koalition ist schlecht für die Arbeitsmarktintegration der Älteren!

Zu diesem Ergebnis kommt unser Gutachten zur Beschäftigungssituation Älterer, welches vom ZEW Mannheim erstellt wurde. Die „Rente mit 63“ und die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro/Stunde werden zu dem die Erfolge bei der Erwerbsbeteiligung der Generation 55+ zu Nichte machen. Durch die „Rente mit 63“ werden allein in den Jahren 2014 und 2015 rund 340.000 Personen den Arbeitsmarkt verlassen, da sie die Voraussetzungen erfüllen, um abschlagsfrei in Rente gehen zu können. Wichtige Fachkräfte kommen den Unternehmen so in kürzester Zeit abhanden. Der Mindestlohn wiederum wird den Arbeitsplatz jedes Vierten Ostdeutschen über 55 Jahre gefährden.

 

Die Position DIE JUNGEN UNTERNEHMER

 
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