Landesbereich: Bremen
 
08.11.2018

Familienunternehmer alarmiert Dissens zwischen Altmaier und Wirtschaftsweisen.

Reinhold von Eben-Worlée: Hinwendung des Wirtschaftsministers zu aktiver Industriepolitik ist gefährlich.

„Völlig zu Recht ermahnt der Sachverständigenrat die Regierung, sich aus der aktiven Industriepolitik herauszuhalten“, meint Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wirtschaftsminister Altmaiers Plan, Zukunftsbranchen wie die Batteriezellenfertigung vom Staat mittels Anschubfinanzierungen zu alimentieren, greift massiv in den freien Wettbewerb ein. Dies ist eine gefährliche Aufkündigung der Grundsätze ordnungspolitischer Rahmensetzung.“

Eben-Worlée: „Der Wirtschaftsminister scheint Eliten-Industriepolitik mit Pinzette und Pipette zu planen. Dies ist und bleibt aber knallharte Subvention.“
 
„Aufgrund welchem Wissen will der Wirtschaftsminister beurteilen, in welchen Branchen Engagement einzelner Unternehmer nicht ausreicht, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten und welche innovativen Branchen künftig in Deutschland vorkommen sollen?“, fragt Eben-Worlée. „Damit droht der Wirtschaftsminister in dieselbe Falle zu tapsen, wie schon viele sich selbst überschätzende Industriepolitiker vor ihm.“

 

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger Unternehmer - ASU e.V.) folgen als politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.
Klaus-Hubert Fugger
Charlottenstraße 24
10117 Berlin

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