Landesbereich: Bayern
 

Die Nominierten

Kurzvorstellung

Erfahren Sie mehr über die Nominierten sowie ihre Unternehmen.

 

Nominierungen in der Kategorie Innovation

M. Münch Elektrotechnik GmbH & Co. KG, Rugendorf

Nominiert: Michael Münch

„Die Erde zu behandeln, als hätten wir Sie von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geschenkt bekommen. Dies ist in Sachen Energie zum Glück keine unlösbare Aufgabe mehr, denn längst ist vor Ort erzeugte – grüne – Energie viel günstiger als die Energie unserer bisherigen Lieferanten. Wir bedanken uns für die Nominierung und die damit verbundene Würdigung unserer Innovationen in diesem Bereich.“

 
Firmenvorstellung

Unternehmer wollte Mario Münch mit 21 Jahren eigentlich gar nicht werden, nur die Rente seiner Eltern mit einer der ersten Freilandphotovoltaikanlagen Deutschlands etwas aufbessern. Heute ist Mario Münch 34 und Inhaber eines der größten dezentralen Energieversorger Deutschlands. 2008 wurde er dafür zum „Top-Gründer Deutschlands im Handwerk“ gewählt und 2014 zeichnete ihn der vom WWF als „Klimaheld Deutschland“ “ aus. Ganz aktuell erhielt er für das Energiewerk Franken den energie.effizienz.gewinner 2016.

MÜNCH ENERGIE steht für eine regionale Versorgung mit günstiger Energie. Für mittelständische Unternehmen liefern wir nachhaltige Energielösungen mit Garantie und sparen unseren Kunden damit Tag für Tag viel Geld.
Wir zeigen allen interessierten, wie Sie

 
  • durch eigene Erzeugung den Strompreis für weite Teile Ihres Unternehmens halbieren,
  • durch den intelligenten Einsatz von BHKW‘s und Wärmepumpen die Heizkosten für Unternehmen im Vergleich zu Öl vierteln und
  • durch die geschickte Kombination von Elektro-mobilität in Form von Staplern oder PKW‘s die Kosten für Fortbewegung im Vergleich zu Diesel achteln.
 

2015 eröffnete das „Energiewerk Franken“, der energiekosteneffizienteste Industriestandort Deutschlands, der laut Presse die fränkische Antwort auf Bürowelten von Google u. Co ist. Die kurioseste ist wohl ein altes fränkisches Wirtshaus, welches inmitten der neuen Bürowelt als tägliche Kommunikationsstätte, oder auch ein Marktplatz mit Baum und Brunnen im Inneren des Gebäudes, der wie früher in Franken als soziale Begegnungstäte dient.

Wir wollen, dass sich unser Team wohl fühlt. Harmonie und Teamgefühl in der Mannschaft sind durch nichts zu ersetzen.

Und zudem hat sowieso alles, was gegen die Natur ist, auf Dauer keinen Bestand.

So wollen wir ein bisschen mitwirken am besseren Planeten, dessen Zukunft stark von erneuerbaren Energien geprägt sein wird. Und zum Glück ist dies mittlerweile keine unlösbare Aufgabe mehr, denn längst ist vor Ort erzeugte – grüne – Energie viel günstiger als die Energie unserer bisherigen Lieferanten.

 
 
Oberhaizinger GmbH, Marktl am Inn

Nominiert: Hans-Martin Oberhaizinger (Stefan Oberhaizinger, Hans Oberhaizinger)

„Der Erfolg unseres Unternehmens ist die Summe der Erfolge unserer Mitarbeiter / -innen, denn sie sind unser Potential – nur gemeinsam erreichen wir immer wieder neue Höchstleistungen. Wir freuen uns daher gemeinsam über die Nominierung zum Bayerischen Familienunternehmer des Jahres in der Kategorie Innovation.“

 
Firmenvorstellung

Mit Leidenschaft & Ehrgeiz, Spaß & Konsequenz verfolgen wir unser Ziel: erfolgreich qualitativ hochwertige Leistungen im Bereich von Autohaus-, Büro-, Bank- und Objekteinrichtungen, Innenarchitektur und Planungen abzuwickeln. Und dies spiegelt sich auch in unserer Philosophie wieder. In unserem Unternehmen schreiben wir Ehrlichkeit und Respekt, Vertrauen und Fairness groß. Auch Kreativität und Eigenständigkeit sind Charaktereigenschaften, die wir im Team sehr wertschätzen.

Die Tradition liegt uns als inhabergeführtes Familienunternehmen natürlich besonders am Herzen. Wir bestehen bereits in 4. Generation und wurden 1905 gegründet. Wir bei Oberhaizinger entwickeln uns permanent weiter – wir wissen um unsere Tradition und arbeiten mit dieser Erfahrung, scheuen jedoch auch nicht vor Innovationen um weiterhin mit hoher Qualität und dem Oberhaizinger Spirit ziel-und lösungsorientiert zu arbeiten.

 
Projekte, die uns am Herzen liegen:
  • Audi Al Nabooda Center Dubai (Einrichtung der größten Neuwagenausstellung der Welt)
  • Porsche Prototypenentwicklung (Technische Entwicklung und Produktion des Prototypen der neuen Porsche Autohausausstattung)
  • TraumWerk Hans Peter Porsche, Anger (Planung und Umsetzung des gesamten Spielzeugmuseums mit Ausstellungsbereich, Shop, Restaurant und Eingangsbereich)
 
 
 
SPECIAL COATINGS GmbH & Co. KG, Gilching

Nominiert: Klaus-Peter König, Katharina König

„Special Coatings bedeutet für uns abwechslungsreiche Aufgaben mit einem internationalen, dynamischen Team umzusetzen und Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen zu erarbeiten. Besonders stolz sind wir, weil unsere Kinder das Unternehmen weiterführen wollen. Im Jahr unseres 20-jährigen Bestehens für den Familienunternehmer-Preis nominiert zu sein, stellt einen wichtigen Meilenstein in unserer Unternehmenshistorie dar.“

 
Firmenvorstellung

Die Special Coatings GmbH & Co. KG wurde im Jahr 1996 von K. König in Planegg bei München gegründet. Begonnen hat alles mit dem Handel von Metallic-Effektlacken zur Beschichtung von Kunststoffteilen.

Nach Anfragen vom Markt, ob auch Kleinteile von Special Coatings beschichtet werden können, hat sich das Unternehmen - nachdem keine geeigneten Maschinen im Markt verfügbar waren - dazu entschieden, selbst eine Anlage zur Beschichtung von Kleinteilen zu konstruieren.

Nach längerer Entwicklungsarbeit, präsentiert die Special Coatings GmbH & Co. KG im Jahr 2005 eine eigen- entwickelte innovative Trommelbeschichtungsanlage, den SC-Coater®. Mit dieser Anlage lassen sich Kleinteile als Schüttgut rundum beschichten. Das bedeutet, eine aufwändige Teilepositionierung oder das Aufstecken der Rohteile, wie es bei konventionellen Lackierverfahren erforderlich ist, entfällt. Ebenso arbeitet das SC-Coater-Verfahren äußerst wirtschaftlich und umweltschonend, da ein Lackwirkungsgrad von ca. 95 % erreicht wird. Gerade für Teile, wie Kunststoffringe, bei denen in herkömmlichen Verfahren der Großteil des eingesetzten Lackes durch- und vorbeigepritzt wird, ist das SC-Coater-Verfahren konkurrenzlos effizient.

Mit dieser innovativen Beschichtungsanlage gelingt es Special Coatings im Jahr 2008 zudem, die speziell im Haus entwickelten Lacke (SC-Drum Edition) für den SC-Coater® auf den Markt zu bringen.
Der Einstieg in die Lohnbeschichtung im Bereich Massenkleinteile/Schüttgut beginnt. Bereits nach wenigen Monaten können erste namhafte Unternehmen aus der Haushaltsgeräte-, Schreibwaren- und Spielwarenindustrie als Kunden gewonnen werden.

Schnell wird klar, dass die bestehenden Räumlichkeiten in Planegg den Expansionsplänen nicht länger Genüge tragen. Anfang 2007 erfolgt der Spatenstich für den neuen Firmensitz in Gilching bei München. Der neue Standort mit direkter Anbindung an die Autobahn erfüllt alle Anforderungen für den Ausbau der Produktion und den Betrieb eines modernen Lacklabors. 2008 werden die neuen Räumlichkeiten bezogen, die Maschinen installiert und die Produktion in Betrieb genommen. Erste renommierte deutsche Unternehmen können von Special Coatings überzeugt werden, ihre Lackierarbeiten aus Fernost wieder zurück nach Deutschland – genauer gesagt nach Gilching zu verlegen.

Jedoch sind einige Firmen mit Werken in Asien aus Logistikgründen nicht dazu bereit, die Oberflächenveredelung ihrer Produkte in Deutschland zu beziehen, da in den meisten Fällen noch anschließende Montageschritte in den asiatischen Werken erfolgen. Ein Versand der Rohteile nach Deutschland ist dadurch oft zu zeitintensiv.

Aufgrund dieser Tatsache entscheidet sich Klaus-Peter König eine Kooperation mit einem koreanischen Unternehmen einzugehen. 2009 werden die ersten Lackierautomaten nach Korea verschifft und dort in Betrieb genommen.

Der Familienbetrieb wächst weiterhin erfolgreich und der internationale Vertrieb wird ausgebaut.

2015 beschließt Klaus-Peter König zwei neue Niederlassungen (USA, China) zu eröffnen. Die Produktion in den USA läuft bereits im Sommer 2015. Die Niederlassung in Shenzhen, die von seinem Sohn Maximilian geführt wird, nimmt nach längerem bürokratischem Aufwand die ersten Maschinen im Februar 2016 in Betrieb.

Heute arbeiten rund 50 Mitarbeiter auf 3 Kontinenten für Special Coatings. Für die Zukunft ist eine weitere Expansion in Industrieländern geplant.

 
 

Nominierungen in der Kategorie Nachhaltigkeit

HEINZ-GLAS Group Holding HGGH GmbH & Co. KGaA, Tettau

Nominiert: Carl-August Heinz

„Wir denken und handeln in Generationen – und das schon seit 1622! Die HEINZ-GLAS-Group wird seit Generationen nachhaltig geführt, immer mit Blick auf eine sichere Zukunft des Familienunternehmens. Meine Tochter Carletta Heinz gestaltet jetzt schon aktiv das Unternehmen mit und wird bald in meine Fußstapfen treten. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über die Nominierung in der Kategorie Nachhaltigkeit.“

 
Firmenvorstellung

Seit 1622 ist HEINZ-GLAS ein Familienunternehmen mit Herz und Verstand und meistert immer neue Herausforderungen. Zusammenhalt, Kämpfergeist, Ideenreichtum, Ausdauer und der unbeugsame Wille, etwas voranzutreiben, führt uns auch heute noch auf einem guten Weg. Mit einer fast 500 Jahre langen Glasmacher-Familientradition (seit mindest 1529) gehört die HEINZ-GLAS-Group heute zu den Marktführern weltweit.

Wir denken und handeln in Generationen. Durch langfristige Planung, regelmäßige Investitionen in Technik und Know-how sowie einem bewussten Umgang auch mit der Ressource Geld, erzielt die HEINZ-GLAS-Group ein gesundes Wachstum und erhält erfolgreich die Selbstständigkeit als Familienunternehmen. Unser Ziel? Das in allen Facetten des Begriffes nachhaltigste Unternehmen unserer Branche zu werden!

Unsere Umwelt ist ein wertvolles Gut. Die HEINZ-GLAS-Group verfolgt ein glasklares Ziel: Die kontinuierliche Reduzierung der Verbräuche von Energie, Wasser, Rohstoffen und beim Abbau der Emissionen, insbesondere von CO². Eine sorgsame Dokumentation schafft dabei Transparenz.

Die Menschen sind die wichtigste Säule unseres Unternehmens. Deshalb liegt uns eine gute Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter besonders am Herzen. Die HEINZ-GLAS-Group sorgt mit einem umfassenden Sozial-, Sport und Gesundheitsangebot für familienfreundliche Arbeitsplätze. Den deutschen Mitarbeitern ist seit 1982 die Beteiligung am Unternehmenserfolg in Form einer typisch stillen Beteiligung möglich.

Gemeinsam stark für die Region! Die HEINZ-GLAS-Group zeigt großes Engagement bei zahlreichen Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Naturschutz an den verschiedenen Standorten und ihrem Umfeld. Mit nachhaltigen und kreativen Ideen wirkt die HEINZ-GLAS-Group auch dem demografischen Wandel entgegen und stärkt die Attraktivität und Lebensqualität der Regionen.

 
Einige Beispiele für aktuelle Projekte:
  • Pflanzenkläranlage zur Reinigung unserer Abwässer aus der Produktion/Mattierung
  • Einsatz von energieeffizienten und abgasarmen Elektroschmelzwannen
  • Bezug von CO2-freiem Strom für alle deutschen Standorte
 
 
Schöffel Sportbekleidung GmbH, Schwabmünchen

Nominiert: Peter Schöffel

„Als traditionsreiches Familienunternehmen und modernder Hersteller von Outdoor- und Skibekleidung tragen wir die soziale und ökologische Verantwortung im gesamten Produktionsprozess. Wir sind Mitglied bei der Fair Wear Foundation und im Textilbündnis sowie bluesign® Partner. Ab 2020 wollen wir nur noch Kollektionen auf den Markt bringen, die zu 100 Prozent frei von poly- und perfluorierten Chemikalien (PFC) sind.“

 
Firmenvorstellung

„Bestrickend“ ist der Beginn der 212 Jahre alten Firmengeschichte des Hauses Schöffel, das heute zu den ältesten Familienunternehmen Bayerns zählt: 1804 erhält der Schwabmünchner Strumpfhändler Georg Schöffel die Konzession für den fliegenden Handel mit wollenen Socken, Nachthauben und schwäbischen Zipfelmützen. Sein Sohn wird sesshaft und begründet den Textilhandel, der von Generation zu Generation weitergereicht wird.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird in der Familiensaga eine neue Seite aufgeschlagen: Hubert Schöffel, Jahrgang 1930 und Generation sechs, beginnt neben dem Handel mit der Eigenproduktion zunächst von Straßen-, bald darauf von Wander- und schließlich von Skihosen.

In den 70er Jahren bringen neue Materialien und Trends Schwung in die Textilwirtschaft. Schöffel setzt auf "GORE-TEX®“, einen neuen wind- und wasserdichten Oberstoff und entwickelt mit der Firma Gore einen modernen Jackentyp. Es folgen Jahre des Booms, Mitte der 80er steigt Peter Schöffel in die Geschäftsführung des elterlichen Unternehmens ein.

Heute gilt Schöffel, mit knapp 200 Mitarbeitern ein klassischer Mittelständler, im europäischen Raum als einer der führenden Hersteller funktioneller Outdoor- und Skibekleidung. Die Konzentration auf das Bekleidungssortiment und die inhabergeführte Unternehmensstruktur erlauben schnelle Entscheidungen wie die, kräftig in TV-Werbung zu investieren.

Die Marke mit dem Claim „ich bin raus“ steht für Werte wie Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und Qualität. Soziale und ökologische Verantwortung sind vor allem aus dem textilen Produktionsprozess nicht wegzudenken. Deshalb ist Schöffel Mitglied der unabhängigen Nonprofit-Organisation Fair Wear Foundation (FWF), des Textilbündnisses und bluesign® systempartner. Ein ehrgeiziges Ziel hat sich die Geschäftsleitung bis zum Jahr 2020 gesetzt: Ab dann sollen nur noch Kollektionen auf den Markt kommen, die zu 100 % frei von poly- und perfluorierten Chemikalien (PFC)sind.

 
 
Schwanhäußer Industrie Holding GmbH & Co. KG, Heroldsberg

Nominiert: Sebastian Schwanhäußer

„Mit dem Kauf einer Nürnberger Bleistiftfirma in Kapitalnot bewies Gustav Adam Schwanhäußer 1865 Weitsicht und unternehmerischen Mut. Der Blick für das große Ganze ist noch immer ein wichtiger Wert für unser Familienunternehmen. Das war vor 160 Jahren so – und das ist heute umso wichtiger. Begleitet vom nötigen Quäntchen Glück wurde aus der kleinen Nürnberger Fabrik ein weltweit erfolgreicher Industriekonzern mit drei eigenständigen Geschäftsfeldern Kosmetik, Schreibgeräte und Outdoor.“

 
Firmenvorstellung


 
Nürnberg, die Anfänge 1865

32.000 Gulden hatte er als Darlehen vom Vater – und er setzte alles auf eine Karte: die bevorstehende Industrialisierung. Deswegen kaufte 1865 der 25-jährige Handlungsgehilfe Gustav Adam Schwanhäußer aus Schweinfurt die zehn Jahre zuvor gegründete und in finanzielle Nöte geratene Nürnberger Bleistiftfirma ‚Großberger und Kurz‘. In Anlehnung an seinen Namen nannte er sie „Schwan-Bleistift-Fabrik“ und ergänzte den Firmennamen um einen stilisierten Schwan als Gütesymbol. Dieses Logo war übrigens eines der ersten eingetragenen Markenzeichen Deutschlands.

 
Diversifizierung als Erfolgsstory

Seitdem sind über 160 Jahre vergangen und der unternehmerische Mut des jungen Mannes hat sich bezahlt gemacht. Aus der Bleistiftfirma von damals wurde ein weltweit erfolgreicher Industriekonzern mit drei eigenständigen Geschäftsfeldern Kosmetik, Outdoor und Schreibgeräte. Ob im B2B-Geschäft von Schwan Cosmetics, bei den starken Outdoor-Marken (Deuter, Ortovox, Maier Sports, Gonso) oder bei den trendbewussten STABILO-Schreibgeräten: Sie alle folgen ihren eigenen Branchenregeln und haben damit eine hohe Expertise und Glaubwürdigkeit im jeweiligen Absatzmarkt.
Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. So zählt jeder Teilkonzern unter dem Dach der Familienholding zu den Ersten seiner Branche, die Produkte jeder Sparte sind innovativ, häufig sogar wegweisend, und überzeugen Kunden auf der ganzen Welt.

 
Zuversichtlich für die Zukunft

Mit fünfzehn Fertigungsstandorten weltweit ist die Firmengruppe längst global aufgestellt und beschäftigt weltweit fast 5.000 Mitarbeiter/-innen. Schwan-STABILO gehört zu den 100 Besten des Deutschen Mittelstands und ist in fünfter Generation im Familienbesitz. Das ist übrigens keine Selbstverständlichkeit: weniger als zehn Prozent aller deutschen Familienunternehmen werden über so viele Generationen hinweg vererbt. Verantwortung, Nachhaltigkeit und langfristiges Denken sind im Wertesystem fest verankert.

Familie, Management und Mitarbeiter/-innen setzen auch zukünftig auf eine gelungene Mischung aus unternehmerischem Mut, Weltoffenheit, Erfindungsreichtum und dem nötigen Quäntchen Glück. Denn bis heute heißt die Devise von Familie und Management: Nicht überstürzt in neue Welten aufbrechen. Aber auch nicht zu lange ausharren!

 
 

Nominierungen in der Kategorie Soziales

Anton Schrobenhauser Wohnbau GmbH, Unterhaching

Nominiert: Anton Schrobenhauser sen.

„Als Familienunternehmen in der vierten Generation lag uns schon immer das Wohl unserer Mitarbeiter sehr am Herzen. In der Anton Schrobenhauser-Stiftung kids to life findet diese Fürsorge ihre Fortsetzung. Die Stiftung unterstützt sozial schwache, behinderte und traumatisierte Kinder der Region.
Wir freuen uns sehr über die Nominierung zum Bayerischen Familienunternehmen in der Kategorie Soziales!“

 
Firmenvorstellung

Das Schaffen von lebenswertem Wohnraum in einer lebenswerten Umgebung.“ Diese Aussage von Anton Schrobenhauser, dessen Enkel und Urenkel heute das Unterhachinger Unternehmen führen, charakterisiert bis heute die Philosophie der Firmengruppe Schrobenhauser. Nach Aussage des Unternehmens wird eine Wohnanlage erst dann mit dem Prädikat lebenswert versehen, wenn sie sich der Umwelt anpasst und – unter idealen Verhältnissen – eine Einheit zwischen Mensch, Wohnraum und der Natur ermöglichen kann. Das im Jahre 1934 gegründete Unternehmen versteht sich seit den siebziger Jahren im Kerngeschäft als Bauträger und realisiert Wohnanlagen, entwickelt Orts- und Gewerbezentren und erschließt großflächige Grundstücksareale. So umfasst das Leistungsspektrum des renommierten bayerischen Bauträgerunternehmens sämtliche Aspekte des Bauträgergeschäfts: Grundstücks- und Projektentwicklung, Realisierung von Projekten, Marketing und Vertrieb sowie Vermietung und Verwaltung. Ein besonderer Fokus liegt bei allen Projekten auf der Qualität und der Werterhaltung der Objekte.

Die Familie Schrobenhauser ist sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst und gründete im Jahr 2002 die Anton-Schrobenhauser-Stiftung kids to life, die sozial schwache, traumatisierte und behinderte Kinder unterstützt. Auf einem 16.000m2 großen Gelände in der Nähe von München bietet kids to life vielfältige Möglichkeiten zur pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es gibt eine Vielzahl an Tieren, eine Kinderwerkstatt, Sportplätze, einen Klettergarten, zwei Übernachtungshäuser und vieles mehr.

Viele Kinderheime verbringen ihre Ferien bei kids to life, mehrere Förderschulen verlegen einen Teil des Unterrichts auf das Gelände und die TU München mit dem Klinikum rechts der Isar nutzt die Arbeit mit den Tieren, um stark traumatisierten Kindern einen Weg zurück ins Leben zu bahnen. Das sind nur einige Beispiele die zeigen, auf welch vielfältige Weise das Angebot der Stiftung genutzt wird. In der Welt von kids to life können sich Kinder frei entfalten und Kraft tanken für die Zukunft. Das Angebot der Stiftung macht Mut und setzt negativen Erlebnissen positive Erfahrungen entgegen.

 
 
Fink Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, München

Nominiert: Armin Köberl

„Durch eine fundierte und zielgerichtete Ausbildung möchte die Fink Gebäudetechnik GmbH & Co. KG Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund einen gesicherten Start ins Berufsleben ermöglichen. Unsere Auszubildenden sind unsere Zukunft und tragen einen wesentlichen Teil zum Erhalt und Erfolg unseres Unternehmens bei. Umso mehr freuen wir uns über die Nominierung in der Kategorie Soziales, die uns in unseren Bestrebungen weiter vorantreibt.“

 
Firmenvorstellung

Gegründet wurde die Firma 1896 als Handwerksbetrieb für Spenglerei und Dachdeckerei. Im Jahre 1941 wurde das Unternehmen durch Rudolf Fink Senior übernommen. 1980 kam es zur Gründung der Rudolf Fink GmbH mit der heutigen Fink Gebäudetechnik GmbH & Co.KG. Mit dem Einstieg der Herren Karl und Armin Köberl wurde die entscheidende Weiche zur erfolgreichen und nachhaltigen Fortführung der Firma gelegt. Zeitgleich wurde die Ausbildungsoffensive gestartet, die durch interne Schulungsmaßnahmen unterstützt wird und die Fink Gebäudetechnik heute als junges dynamisches Unternehmen mit viel Erfahrung und Qualität auszeichnet. Es werden die Ausbildungsberufe des Anlagenmechanikers, der Kauffrau / des Kaufmanns für und der / des Technische(r) Systemplaner(in) angeboten.

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit den Leistungsspektren der Gebäudetechnik. Maßstab für unsere Kunden sind Zuverlässigkeit, Kompetenz sowie Verantwortung für Ihre Anlagen. Die Werterhaltung sowie die Wertsteigerung Ihrer Anlagen und Immobilie steht für uns im Vordergrund. Flexible Strukturen, flache Hierarchien, schnelle Entscheidungen, professionelle und hochmotivierte Mitarbeiter sowie kundenorientierte optimierte Prozesse und Instrumente haben oberste Priorität. Traditionelle Werte sind in unserem Unternehmen eine Verpflichtung für die Zukunft.

Diese Philosophie gilt ebenso in der internen Zusammenarbeit. Soziale Kompetenz und ein daraus resultierendes angenehmes und motivierendes Betriebsklima spielt in unserem gesamten Team eine essentielle Rolle. Diese soziale Kompetenz versuchen wir insbesondere in unserem Ausbildungskonzept zu integrieren und zu vermitteln, um auf diese Weise eine qualifizierte Unterstützung während der gesamten Ausbildungszeit gewährleisten zu können. Dabei gilt bei uns der Leitspruch: „Bei uns zählt nicht deine Herkunft, sondern deine Leistung!“ Für unser Ausbildungsengagement konnten wir bereits 2013 den Erasmus-Grasser-Preis der Landehauptstadt München 2015 den DEICHMANN-Förderpreis für Integration auf regionaler Ebene sowie den Sonderpreis Bayerns Best 50 für uns gewinnen.

 
 
Lindner Group KG, Arnstorf

Nominiert: Hans Lindner (Vorstandsvositzender), Veronika Lindner

„Die Nominierung zum Bayerischen Familienunternehmen 2016, gerade in der Kategorie „soziales Engagement“, freut unsere Familie sehr. Zeigt sie doch, dass gerade das im Fokus steht, was uns so wichtig ist: ein langfristig zuverlässiger Partner in unserer Region und für unsere Kunden weltweit zu sein und unseren Mitarbeitern eine stabile berufliche Heimat zu bieten.“

 
Firmenvorstellung

Vor 50 Jahren hat unser Vater das Unternehmen in seinem, unserem Heimatort gegründet. Von Anfang an waren für ihn die Mitarbeiter das wichtigste Kapital und diese Überzeugung hat er uns von klein auf vermittelt. Denn unsere Mitarbeiter sind trotz aller technischen Möglichkeiten die Quelle neuer Ideen und das Gesicht unseres Unternehmens gegenüber unseren Kunden und Marktpartnern. Lindner soll auch die nächsten 50 Jahre ein Familienunternehmen bleiben. Dabei ist es unser Ziel, weiterhin auf die Stärke unserer Heimat zu bauen und von unseren Produktionsstandorten aus innovative Produkte in die ganze Welt zu liefern. 75 Prozent unserer Führungskräfte kommen aus den eigenen Reihen, haben bei uns einen von 28 Berufen gelernt oder sind direkt nach dem Studium zum Unternehmen gekommen. Diese soliden Wurzeln sind für unsere Partner die Basis für solide Leistungen und sichern im Unternehmen eine langfristige Weitergabe der Werte unseres Vaters.

„Wenn es dem Unternehmen gut geht, dann soll es auch den Mitarbeitern gut gehen.“ Nach diesem Grundsatz schütten wir 15 Prozent unseres Gewinns laufend an alle Mitarbeiter weltweit aus und versuchen durch Weiterentwicklungsmöglichkeiten aber auch z.B. firmeneigene Ferienhäuser mehr zu sein als nur ein Arbeitgeber.

Die Hans Lindner Stiftung Menschen unterstützt Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit aber auch Menschen in Not. Die Stärkung unserer Region ist uns ein großes Anliegen. Diese Grundsätze sind fest verwurzelt in unserer Familie und werden auch in Zukunft unser Handeln prägen.

 
 

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