Pressemitteilung
Familienunternehmer lehnen OPEL-Bürgschaft als Wettbewerbsverzerrung und Subvention ab
DIE FAMILIENUNTERNEHMER lehnen die beantragte OPEL-Bürgschaft ab und fordern von der Bundesregierung eine klare Haltung. „Auch eine Bürgschaft bedeutet eine Wettbewerbsverzerrung und ist eine Subvention. Der Ford- oder VW-Mitarbeiter bezahlt im Bürgschaftsfall als Steuerzahler eine Unternehmenshilfe für einen Konkurrenten mit. Warum klopfen die Bundesländer überhaupt für einen einzelnen Auto-Hersteller bei der Bundesregierung an? Es ist schon schlimm genug, dass einzelne Bundesländer immer wieder selbst erhebliche Risiken wie bei den Landesbanken eingehen. Nach den vielen ´Rettungsschirmen´ in der letzten Zeit muss endlich wieder umgesteuert werden. Sonst schlittern wir schleichend in einen Staatskapitalismus. Der Staat oder Politiker können Wirtschaft nicht besser als wir Unternehmer. Das dürfte spätestens nach den deutschen Desastern bei IKB und Landesbanken allen klar sein“, erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, anlässlich der heute erwarteten Entscheidung des Lenkungsausschusses über die beantragte Bürgschaft für OPEL.
