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DIE FAMILIENUNTERNEHMER auf dem FDP-Bundesparteitag
Auf dem Bundesparteitag der FDP am 24. und 25. April 2010 in Köln blieb eine Manöverkritik des durchaus holprigen Starts als Regierungspartei nahezu gänzlich aus. Der Parteivorsitzende Guido Westerwelle erklärte hingegen in seiner knapp anderthalbstündigen Rede am Abschlusstag, an welcher Stelle die Freien Demokraten ihre Wahlversprechen aus seiner Sicht eingehalten hatten. Kampfsicher gab sich der neu gewählte Generalsekretär, Christian Lindner, der die FDP als treibende Kraft bei der Neugestaltung des Steuer- und Sozialwesens darstellte. Eine Sichtweise, die den Delegierten imponierte und die sie mit starkem Beifall quittierten. Der stellvertretende Bundesvorsitzende und Innovationsminister in NRW, Andreas Pinkwart, zeigte sich siegesgewiss für eine schwarz-gelbe Mehrheit bei der bevorstehende NRW-Wahl. Das bereits im Vorfeld des Parteitages stark diskutierte Steuermodell mit fünf Stufen, wurde mit großer Mehrheit als Entlastungsmaßnahme für mittlere Einkommen angenommen. Viele Redner betonten in ihren Beiträgen die Wichtigkeit des freien Unternehmertums, ohne jedoch konkrete Vorschläge für seine Stärkung zu unterbreiten. DIE FAMILIENUNTERNEHMER hakten hier ein und führten die Gespräche am Stand des Verbandes weiter. Dabei warben sie für einen stabilen Ersatz der Gewerbesteuer und eine strikte Ablehnung deutscher Steuergelder für griechische Misswirtschaft. Ein Punkt, der auch im Plenum am hitzigsten diskutiert wurde.

